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Wasserversorgung Graubünden

  • Autorenbild: Simon Rageth
    Simon Rageth
  • 29. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Anlässlich der Augustsession des Grossen Rates Graubünden habe ich einen Auftrag eingereicht, welcher einen Bericht zur Wasserversorgung in Graubünden fordert.


Auftrag Rageth betreffend Bericht Wasserversorgung Graubünden

Der Hitzesommer 2026 hat erneut aufgezeigt, dass es in manchen Regionen Graubündens im Sommer zu Wasserknappheit kommen kann. Die Wasserknappheit wirkte sich vor allem bei der Trinkwasserversorgung, in der Land- und Alpwirtschaft durch zunehmenden Futtermangel und in Bächen durch Fischsterben aus. Es ist davon auszugehen, dass solche Ereignisse in Zukunft häufiger auftreten und/oder länger andauern. 

In der Oktobersession 2023 wurde der Auftrag Kappeler betreffend “Wasserversorgung für künftige Extremsituationen sicherstellen” mit 92:19 Stimmen überwiesen. Der Auftrag wird von der Regierung im Rahmen des Regierungsprogramms 2025-28, Entwicklungsschwerpunkt ES 7.2: “Strategie für den nachhaltigen Umgang mit Wasser entwickeln” bearbeitet. Über den Entwicklungsschwerpunkt (ES) erfolgt auch die Berichterstattung an den Grossen Rat. Dieser ES umfasst die Massnahmen Inventar der Wasserentnahmen, Grundlagen für ein integrales Wassermanagement in Einzugsgebieten und Trockenheitsmonitoring. Hingegen sind keine Handlungsoptionen im Hinblick auf die Bewältigung künftiger Trockenperioden vorgesehen.

Die Regierung wird beauftragt, zuhanden des Grossen Rates einen Bericht zu erstellen, welcher Folgendes aufzeigen soll: 

  • Wo sich im Kanton Graubünden künftig Wasserknappheit besonders auswirken kann. 

  • Zu prüfen, ob der Kanton mit den heutigen Rechtsgrundlagen für den Umgang mit Wasserknappheit ausreichend gerüstet ist und 

  • Optionen für rechtliche Anpassungen aufzuzeigen, mit denen in längeren Trockenperioden insbesondere die Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung in allen Gemeinden, des Wasserbedarfs für die Land- und Alpwirtschaft in allen Regionen und ausreichend Wasser in den Oberflächengewässern für die Fischfauna besser sichergestellt werden kann. 

 
 
 

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